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Geschichts- und Forschungsverein Walpersberg e.V.

Seit 2005 arbeitet unser Verein an der Aufarbeitung der Geschichte des ehemaligen NS-Rüstungswerkes REIMAHG bei Kahla in Thüringen.

15.000 Menschen

Fritz Sauckel, Gauleiter von Thüringen, wurde als Reichsbevollmächtigter für den Arbeitseinsatz dafür verantwortlich, Arbeitskräfte aus den besetzen Ländern Europas für die Rüstungsindustrie zu beschaffen. Allein am Walpersberg überlebten mindestens 2.000 Menschen diesen Einsatz nicht.

Außenanlagen

Unser Verein zeigt die Bunkeranlagen des ehemaligen Rüstungswerkes bei regelmäßigen Führungen. Die Anlagen wurden gebaut, da die Flugzeugmontage im Berg noch nicht fertig gestellt werden konnte.

Das Stollensystem

Ab 1889 fand im Walpersberg der unterirdische Abbau von kaolinhaltigen Sand statt. Der Abbau für die Porzellanfabrik endete 1944 zum Zwecke der Einrichtung der Untertageverlagerung »Lachs«. Es entstand eine der größten Objekte für die Rüstungsverlagerung im Dritten Reich.

Gedenk- und Erinnerungskultur

Seit der Aufstellung der ersten Gedenksteine an den ehemaligen Lagern im Jahr 1949 ist eine lebendige Erinnerungskultur entstanden. Anfangs getragen v on den Überlebenden und deren Angehörigen entwickelten sich traditionelle Veranstaltungen im Rahmen des Tages der Befreiung am 8. Mai jeden Jahres.

Dokumentationszentrum

In Großeutersdorf entstand durch unseren Verein im Jahr 2006 die erste Dauerausstellung. Seit dem wurde die Ausstellung weiterentwickelt, erweitert und inhaltlich verstärkt. Das Museum kann auf Nachfrage oder jeweils Donnerstags zwischen 17:30 Uhr und 20:00 Uhr besucht werden.

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Am Walpersberg gab es zu Reimahgzeiten mehrere Schrägaufzüge. Der Bekannteste ist der Aufzug beginnend auf der Werksstraße hinauf auf den Rücken des Walpersberges. Dieser war für den Transport der fertig montierten Flugzeuge auf die Startbahn gefertigt. Es sollten 1200 Flugzeuge, des ersten in Serie hergestellten Düsenjägers ME262, pro Monat das Rüstungswerk verlassen. Der Aufzug besaß eine...

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