Rüstungsprojekt im Berg
Am Walpersberg entstand in kurzer Zeit ein riesiger unterirdischer Komplex für die kriegswichtige Flugzeugproduktion.


Am Walpersberg bei Kahla entstand 1944 mit REIMAHG eines der größten unterirdischen NS-Rüstungswerke des Zweiten Weltkriegs. Tausende Zwangsarbeiter wurden gezwungen, Stollen, Bunker und Produktionsanlagen für die Messerschmitt Me 262 auszubauen.Als Geschichts- und Forschungsverein Walpersberg e.V. dokumentieren wir die Geschichte von Walpersberg, REIMAHG und Zwangsarbeit – auf dieser Website und bei Führungen durch das ehemalige Militärgelände.
Walpersberg im Überblick
Der Walpersberg bei Kahla war 1944/45 Kernort des NS-Rüstungsprojekts REIMAHG. In Stollen, Bunkern und Produktionsbereichen sollte hier der Bau der Messerschmitt Me 262 abgesichert werden. Der Ort steht damit für unterirdische Rüstungsproduktion, Zwangsarbeit, Kriegsende und die spätere Erinnerung an dieses Gelände.
Am Walpersberg entstand in kurzer Zeit ein riesiger unterirdischer Komplex für die kriegswichtige Flugzeugproduktion.
Tausende Menschen wurden unter Gewalt und unmenschlichen Bedingungen für Bau, Logistik und Produktion eingesetzt.
Heute steht der Walpersberg für historische Aufarbeitung, Forschung, Vermittlung und das Sichtbarmachen einzelner Schicksale.
Geschichte digital entdecken
Texte, Bilder, Karten und 3D-Modelle zeigen verständlich, was am Walpersberg geschah – und wer die Menschen waren, die hier Zwangsarbeit leisten mussten.

Texte, Fotos, Karten und Quellen erklären die Geschichte von REIMAHG und Walpersberg Schritt für Schritt.
Geschichte entdecken
3DAlle Hauptlager stehen inzwischen als interaktive 3D-Rekonstruktionen zur Verfügung – mit Gelände, Baracken, Wegen und historischer Vegetation.
Lager und 3D-Modelle ansehen
Namen, Herkunft, Lager und Porträts erzählen von einzelnen Menschen und ihren Schicksalen.
Personen suchenGeschichte entdecken
Unterhalb der Führungen beginnt der vertiefende Teil der Website: Datenbanken, Karten, Porträts und thematische Einstiege machen Geschichte nicht nur lesbar, sondern direkt erkundbar.
Die Datenbank verbindet Personensuche, Lagerbezüge, Herkunftsorte, Statistiken und Porträts zu einem dichten Bild der Zwangsarbeit am Walpersberg.
Die Datenbank erfasst die U-Verlagerungen in ihrer Breite und rückt zugleich den Walpersberg mit dem Decknamen Lachs in den Mittelpunkt. So werden Zusammenhänge, beteiligte Firmen und Verbindungen zwischen den Orten sichtbar.
Aus dem Verein
Vereinsarbeit, aktuelle Hinweise und Berichterstattung erscheinen in kompakter Form als Ergänzung zu den historischen Kerninhalten.
Publikationen
Außerdem: Führungsgutscheine und weiteres Material.
Ausgewählte Titel