Nachgeschichte


Gemüse, Waffen und Museum

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Die zerstörten Stollen boten in den 1950er Jahren einem Obst- und Gemüselager (VEAB) Platz. In den 1960er Jahren nutzte der VEB Geologische Erkundung West einen kleinen Teil des Stollensystems zur Lagerung von zirka 250.000 Bohrkern-Gesteinsproben aus der ganzen DDR.

Ab 1974 wurden 23T m2 wieder militärisch genutzt. Das Verteidigungsministerium der DDR forderte den Bau eines grenznahen Komplexes aus unterirdischen Munitions-, Waffen- und Versorgungsgüterdepots. Der Walpersberg gehörte mit Rothenstein und Lengefeld zum Komplexlager 22 (KL-22). Bis zum Jahre 1989 lagerten dort Munition,  Pioniersprengstoff, Feldküchen, Feldbetten und weiterer Militärbedarf. Die Bundeswehr führte 1989 die Lagerung fort.  Das Lager wurde 1997 aus Kostengründen geschlossen.

Im Jahre 2007 konnte,  der 2005 gegründete Geschichts- und Forschungsverein Walpersberg e.V. , ein fünf Hektar großes Außengelände um die ehemaligen Eingänge übernehmen. Der Verein organisiert Führungen und Vorträge, gibt Publikationen heraus und betreibt in Großeutersdorf ein Dokuzentrum. Ausführliche Informationen über den Verein findet man im Internet unter www.walpersberg.com.