Flugzeugtechnik


Die Messerschmitt ME 262

Nach anfänglichen Planungen die konventionellen Flugzeugtypen FW190 und TA 152 herzustellen, beschloss man im Oktober 1944 die „Wunderwaffe“ Messerschmitt Me 262 zu produzieren. Jeden Tag sollten 40 Flugzeuge, monatlich 1200, den Berg verlassen. Bis Kriegsende montierte man 20 bis 30 Düsenjäger.

Die Messerschmitt Me 262 war der erste in Serie produzierte Strahljäger im Zweiten Weltkrieg und mit dieser neuen Antriebstechnologie ca. 100 km/h schneller als alliierte Jagdflugzeuge. Auf Grund von strategischen Fehlentscheidungen, Materialproblemen, Treibstoffmangel und fehlenden Piloten war der Einsatz der Me 262 jedoch nicht mehr kriegsrelevant.

Düsenjäger am Walpersberg

  • Die erste Planung sah eine Montage von monatlich 500 Flugzeugen vom Typ Fw 190 und Ta 152 vor.

  • Die erste Planung sah eine Montage von monatlich 500 Flugzeugen vom Typ Fw 190 und Ta 152 vor.

  • Im Oktober 1944 begann man jedoch mit der Planung des Strahljägers Messerschmitt Me 262, hier auf der Startbahn am Walpersberg.

  • 1.200 Düsenjäger im Monat sollten das Werk verlassen. Lediglich 20 bis 30 Flugzeuge verließen das Werk bis Kriegsende.

  • Viele Flugzeugteile und Baugruppen wurden schon ans Werk ausgeliefert und warteten auf die Montage, wie hier am Bunker 4.

Wunderwaffe Me 262?

Mit 850 km/h war die Me 262 zirka 100 km/h schneller als die alliierte Konkurrenz. 

Die Produktion des Düsenjägers Me 262 im Berg fand auf Grund der verzögerten Fertigstellung niemals statt. Lediglich in 4 provisorischen Betonbunkern an der Südseite des Berges wurden einige Maschinen aus fertigen Baugruppen montiert.  

Bis zum Kriegsende verließen 20 bis 30 Flugzeuge das Werk. Probleme waren der große Verschleiß an Triebwerken, mangelnder Treibstoff und unzureichend ausgebildete Piloten. Sauckel übernahm im März 1945 von der Gothaer Waggonfabrik die Vorserienmontage des Horten XVIII Nurflüglers - eine weitere unlösbare Aufgabe.